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Stand: Mittwoch, 15. April 2026 um 23:07 Uhr
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Aktuelle Warnmeldung "Callcenter-Betrug"

Die Polizei stellt jetzt gerade ein erhöhtes Notrufaufkommen hinsichtlich Callcenterbetrug im Einzugsbereich unserer Kommune fest. Die Trickbetrüger versuchen per Telefon Senioren unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zur Übergabe ihrer Ersparnisse zu bewegen.

Wie funktioniert ein „Callcenterbetrug"?
Falsche Polizeibeamte, Staatsanwälte oder angebliche Enkel rufen bei Senioren an. Dabei fordern sie mit Nachdruck die sofortige Übergabe von Geld für eine angebliche Kaution oder dergleichen an einen vermeintlichen Geldboten oder angeblichen Polizeibeamten. Die Betrüger fordern ihre Opfer auf, niemandem außer den Betrügern zu vertrauen und mit niemandem über den Anruf zu sprechen.
 
Verhaltensempfehlungen:
• Legen Sie sofort auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen Sie bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.
• Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben.
• Ãœbergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um diese für Sie in Verwahrung zu nehmen!
• Weder Polizei noch Justiz werden Sie jemals telefonisch auffordern, Geld zu überweisen!
• Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen - bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
• Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!
 
Bildquelle: pixabay
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